Realschule Thiede

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Mobbingintervention

Nicht jeder Streit ist Mobbing!


Wo Menschen aufeinandertreffen, ist es völlig natürlich und normal, dass Konflikte auftreten. Ein Konflikt ist die Auseinandersetzung zwischen zum Teil sehr verschiedenen Menschen oder sozialen Gruppen. Ausgangspunkt hier ist der Wunsch, eigene Interessen und Bedürfnisse zu befriedigen. Diese lassen sich oft scheinbar nicht mit denjenigen des Gegenübers in Übereinstimmung bringen. Auf den ersten Blick liegt ein Ungleichgewicht der unterschiedlichen Interessen vor. Konflikte kommen immer wieder vor, schon im Kleinkindalter. Es ist nur wichtig, dass sie nicht „ertragen bzw. ausgehalten", sondern ausgetragen werden. Dazu braucht es manchmal Unterstützung.


Wenn Ihr Kind Unterstützung benötigt, einen Konflikt auszutragen, dann sprechen Sie mit der Klassenleitung oder unserer Sozialpädagogin. Wir können dann zeitnah Mediation, bzw. Streitschlichtung anbieten.


Zur Abgrenzung spricht man von Mobbing, wenn eine ganze Gruppe an dem Prozess beteiligt ist. In einer Gruppe gibt es nicht nur Opfer und Täter, Außenseiter und Gruppenführer, sondern auch Mittäter, offene Zuschauer, Schweigende und versteckte Zuschauer, Mehrheiten oder Minderheiten. Mobbingprozesse innerhalb einer Klasse entwickeln sich daher und können von der internen Gruppenstruktur entweder begünstigt oder behindert werden.

5 hilfreiche Anhaltspunkte zur Einschätzung möglicher Mobbingstrukturen:

Mobbing unter Schülerinnen und Schüler...

• ...zielt darauf ab einen anderen absichtlich zu erniedrigen, zu
demütigen und zu schikanieren
• ...beinhaltet jede Form gewalttätigen Handelns: nonverbale, verbale,

psychische und körperliche Attacken sowie die Beschädigung oder
Entwendung von Eigentum
• ...richtet sich kontinuierlich gegen eine bestimmte Person
• ...findet wiederholt und über einen längeren Zeitraum statt
• ...ist gekennzeichnet durch ein extremes Machtungleichgewicht und hat deshalb zur Folge,
dass sich das Opfer nicht alleine aus der Situation befreien kann

 

 

Was können Sie tun: 20190319 114745Beobachten Sie an Ihrem Kind oder in seiner sozialen Gruppe Mobbingstrukturen, dann sind ALLE Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter mögliche Ansprechpartner für Sie. Bitte zögern Sie nicht, wenn Sie etwas wahrnehmen.
Manchmal reicht schon ein offenes Gespräch mit den Beteiligten, um Klärung und Betroffenheit herzustellen und einen Veränderungsprozess in Gang zu bringen. Wenn die Situation verfahrener ist, dann setzen wir unser Mobbinginterventionsteam, v. l. Frau Welding-Schwartz, Frau Wittek, Frau Stammnitz, ein um mit der Klasse zu arbeiten.